Filmkritik

{ Blogparade } Film: A true story

16:28


Ich bin gerade über eine Blogparade gestolpert, die wirklich sehr gut zu mir passt und bei der ich deswegen gleich mal mtimachen muss.
Auf die Blogparade bin ich über Den Blog von scandal-teen gestoßen, die Aktion läuft über das Blogger-Forum.
Hierbei dreht es sich um Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen.

Und loooos gehts!

Ich liebe es wenn bei einem Film die 'magischen' Worte vor Beginn des Filmes auftauchen.
"Nach einer wahren Begebenheit..."
Ich finde das gibt dem Film ein ganz anderes Gewicht. Eine ganz andere Herangehensweise.
Natürlich muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass die wenigsten Filme so, wie sie erzählt werden auch GENAU SO widerfahren sind. Die Filme würden sich ja so nicht verkaufen und werden etwas 'aufgehübscht'. (Mit Nebengeschichten bestückt, witziger, spannender, herzzerreißender gemacht)
Und dennoch: die Grundgeschichte hat irgendwo ihren Ursprung. Da gab es ein Ereignis, das den Anlass gegeben hat es zu verfilmen. Und das, was uns der Film mitteilen will ist tatsächlich auf eine solche Art schon in irgendeiner Form irgendwo passiert.
Gerade bei brisanten Themen trifft einen die ganze Sache doch noch einmal mehr, öffnet einen die Augen, gibt einem ein Beispiel an die Hand, damit man es SO nie wieder zulassen soll. (Oder es dir genau so auch mal ergehen kann)

Filme die mir dabei sofort in den Kopf kommen sind z.B. Schindlers Liste. Ein Film, der uns mit aller Grausamkeit zeigt, wie furchtbar und grausam Hitler zu den Minderheiten war - jaaa, das haben wir schonmal alle gehört - aber noch viel besser: Er zeigt uns auch, dass nicht jeder mitgezogen hat.
Das auch das noch so kleinste Handeln Auswirkungen hat und helfen kann. Genauso wie es bei der weißen Rose war.
Er zeigt uns: Hey, es gab nicht nur deutsche Arschlöcher. Und falls es jemals den Grund dazu geben sollte, dann fügt euch nicht! Nehmt euch ein Beispiel an Menschen wie Oskar Schindler.

Das Experiment fällt wohl ungefähr in die gleiche Kategorie.
Bei den meisten Filmen ist es doch so: Liest man sich etwas mehr in die Materie ein wird klar, dass vielleicht nur 20% von dem Gezeigten der Wahrheit entsprang.
Bei dem Experiment -bekannter unter dem Namen Stanford-Prison-Experiment - beispielsweise kam nie jemand zu Tode.
Und dennoch:
Es zeigt uns nicht nur was bei einem Experiment schief gehen kann und wie es aus den Rudern laufen kann, sondern auch zu was wir Menschen in Machtpositionen fähig sind.
Ein Film nachdem man - noch so übertrieben er dargestellt sein mag - darüber beginnt nachzudenken wie man selbst in einer solchen Situation wohl gehandelt hätte und uns für solche Themen sensibilisiert.

Mir fallen so viele Filme ein, wo ich diese Reaktion bei mir wahrnahm.
An American Crime, z.B. den hab ich erst vor ein paar Tagen geguckt. Ich war schockiert, dass ein solches Ereignis wirklich stattgefunden hat und er war wohl ziemlich wahrheitsgetreu.


Weitere Filme, die schockieren und an die ich sofort denken musste: 
Die Welle

Monster (mit der unglaublich tollen Christina Ricci) 

Ebenfalls berührend und/oder sehenswert:
Braveheart (einer meiner Lieblingsfilme!) 
Wenn Träume fliegen lernen (  ♡ ) 
Hachiko (so einen Hund hatte ich auch mal, hat mich daher tottraurig gestimmt!) 
Titanic, natürlich 
Gangs of New York
Erin Brockovich
Fear and Loathing in Las Vegas
Wir Kinder vom Bahnhofszoo (Das Buch ist aber besser!) 
Der Untergang 
Baader Meinhof Komplex
Into the wild
A beautiful mind
Ziemlich beste Freunde
City of god


Wer mich ein bisschen kennt weiß, dass ich im Fantasy Genre Zuhause bin. Ich bin und bleibe eben eine Träumerin.
Aber meine Lieblingsfilmliste ist lang und es hieß nicht umsonst im Filmstudium immer wieder "Wagt euch an euren eigenen inneren Stachel"
Das sind eben einfach Geschichte, die berühren!

Wie siehts bei euch aus? Habt ihr einen Lieblingsfilm in dieser Kategorie? Wie steht ihr zu dem Satz? 





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3 Kommentare

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