Filmkritik

{Kinofilm Kritik} The Wolf of Wall Street (Regie: Martin Scorsese)

18:04

Ich sagte ja, dass ihr euch auf einen Kinomarathon bereit machen könnt.
Bzw meinen Kinomarathon und die damit verbundenen Kinokritiken für euch ;)

Ganz klar, ich als Leonardo DiCaprio Fan durfte seinen neuen Film "The Wolf of Wall Street" nicht verpassen.
Noch dazu, da dieser mit diesem Film für einen Oscar nominiert ist.

Story

Jordon Belfort (Leonardo DiCaprio) weiß ganz genau was er will: vom Tellerwäscher zum Millionär - er will Karriere machen und Geld verdienen.
Und bei seinem amerikanischen Traum ist er nicht gerade bescheiden, denn er will Millionär werden.
So beginnt Jordon an der New Yorker Börse zu arbeiten und wird - von Mark Hanna (Matthew McConaughey) eingelernt - schnell zum erfahrenen Broker.
Von da an ist sein Leben nicht nur von Erfolg, sondern auch von Macht, Geld und Sex geprägt. Sein exzessiv-luxuriöser Lebensstil bringt ihm nicht nur den Namen "The Wolf of Wall Street" ein, sondern bringt ihn auch ins Augenmerk des FBI.




Foto: ddpimages
Die Kritik

Joa... ne....
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig wie ich diesen Film beschreiben soll, also sammel ich mich mal und fange mit dem wichtigsten Punkt an ;) 


Mein Lieblingsschauspieler hat mich keine Minute enttäuscht. Egal welche Gefühlsregung, man nimmt sie diesem ab. Ich habe - mal von seiner wohl besten Rolle als Arnie Grape (Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa) abgesehen - selten stärker und überzeugender spielen sehen.
Seine Oscarnominierung steht ihm mehr als zu Recht zu und ich würde echt fluchen, wenn er den Oscar diesmal - wieder - nicht bekommt!
Leonardo DiCaprio spielt grandios, sei es als skrupeloses, machtgeiles Schlitzohr, als vollgepumpter Druffie oder ausrastender Größenwahnsinniger - aber das war auch nicht wirklich verwunderlich.

Neben ihm glänzen aber auch Matthew McConaughey und Jonah Hill, welcher Jordans Partner spielt.
Auch Jonah Hill ist Oscarnominiert - als beste männliche Nebenrolle - im Gegensatz zum Hauptdarsteller würde ich aber hierbei dann doch eher zum Darsteller aus "12 years a slave" tendieren (Michael Fassbender), obgleich dieser natürlich grandios spielt.
(Ob meine Meinung dabei bleibt werde ich natürlich erst sagen können, wenn ich die anderen Filme gesehen habe!)

Und das war es dann aber auch ehrlich gesagt schon, was meiner Meinung nach einen Oscar verdient hätte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich fand den Film nicht schlecht! Aber: keinesfalls Oscarwürdig.

"The Wolf of Wall Street" ist ein guter Film, da möchte ich gar nicht gegen angehen, aber er hat mich nicht wirklich gerissen.
http://www.critic.de/
Drei Stunden lang sehen wir einen machtgeilen, drogensüchtigen Millionär, der sich jede Minute eine andere Droge reinknallt oder eine andere Frau vögelt.
Man muss fairerweise jedoch sagen, dass der Film - obwohl er drei Stunden geht - nicht langweilig wird. Der Film hat viele Lacher, ist nicht ermüdend, doch rückblickend gesehen reicht es damit dann doch irgendwann mal und die 'Partystory' wird einfach zu übertrumpfend.
So kommt es, dass man Leonardo DiCaprio durchgehend feiern sieht, aber die Konsequenz, die Hintergrundthematik und das Ende dann viel zu kurz kommen. Genau genommen ist der Film ein fast dreistündiges Delirium.

Ich ertappe mich dabei, dass ich nicht genau definieren kann, ob man Sympathie oder Antipathie für die wahren Bösewichte Amerikas - die Reichen an der Börse - empfinden soll, denn man amüsierst sich über die Komik des Film und bewundert die kaltblütigen Akteure für ihre erreichten Ziele, obgleich man zeitgleich tief im Inneren doch auch tiefste Abscheu für diese empfindet.

http://www.critic.de/
Das Fazit

So kommt es, dass ich sagen muss, dass der Film wirklich gut gemacht ist, die Schauspieler wirklich grandios und die Szenen witzig und unterhaltsam sind, er mich aber doch nicht berührt.
Der Film ist zweifelsohne gut, aber in ein paar Monaten wird mir wohl nicht mehr viel von ihm, außer der zahlreichen Exzessen, im Kopf geblieben sein.
Letztendlich wirkt er fast wie eine Lobeshymne auf Drogen, Party und illegales Handeln zum verwirklichen seiner Träume - und das war sicher nicht was Scorsese erreichen wollte.
Aber: Auch ein mäßiger Scorsese ist immer noch ein guter



Film.

Note: 2-

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