Filmkritik

{Filmkritik} Die Fortsetzung zu Her? Transcendence mit Johnny Depp

13:00


Ein neuer Johnny Depp Film. Die Story klingt super. Der Trailer sieht mehr als spannend aus. Natürlich kann ICH mir das - als der größte Johnny Depp Fans dieses Universums - das nicht entgehen lassen.
Und dann das: Ich bin das erste Mal nicht nur von einem Film, sondern auch von meinem Lieblingsschauspieler enttäuscht....
Aber mal der Reihe nach.



Der Film

Dr. Will Caster (Johnny Depp) ist führender Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Er und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) stehen kurz davor, ein Computersystem zu erschaffen, dass das gesamte menschliche Wissen in sich trägt, sondern auch menschliche Emotionen.
Dann aber wird Will Opfer eines Terroranschlags von Technik-Skeptikern und wird mit einem radioaktiven Gift infiziert, der ihn unheilbar krank werden lässt. Will hat fortan nur noch wenige Wochen zu leben, weswegen Evelyn den Plan schmiedet Wills Gehirn zu retten und sein Bewusstsein mit einer Maschine zu verbinden. Doch damit entsteht ein hochintelligentes Wesen, das seine immer gewaltiger werdende Kraft vollends ausnutzt....





Die Analyse

Erinnert ihr euch noch an meine Gedanken zu Her? Dass der Gedanke, dass ein Computer menschliche Emotionen verstehen könnte eine ganz schöne Gefahr für die Menschheit werden könnte? Es ist als hätte Transcendence eben genau diesen Gedanken weiter gesponnen.
Eine Maschine, die nicht nur sämtliches Wissen abrufen und verarbeiten kann, sondern auch des Verstehens und Fühlens mächtig ist wird unaufhaltbar.
An sich ist dieser Gedanke interessant, die Idee die hinter diesem Film steckt fängt gut an, macht neugierig auf mehr - bricht dann aber spätestens zur Mitte in absolute Übertreibung und typischen Action, welche dann dennoch nicht einmal spannend ist.
Da hilft auch ein Johnny Depp nicht, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass er seine volle schauspielerischen Qualitäten ausspielt. Aber wie soll er das auch, wenn er die meiste Zeit des Films ein unmenschliches Computerwesen ist?  Es bricht mir das Herz das sagen zu müssen, aber ich bin schockiert von Johnny Depp und wie wenig der Film durch ihn gehoben wird.

Die Thematik ist furchtbar interessant, anfänglich scheint der Film in die richtige Richtung zu laufen, endet aber letztendlich in einer monotonen, langweiligen und übertriebenen Science Fiction Abenteuer, der sich aus den Augen verliert.

Transcendence ist der Beweise dafür, dass selbst erstklassige Schauspieler und eine gute Crew hinter einem Film noch keinen guten Film ausmachen.
Zwar ist die Technik und die Kameraführung schön anzusehen - und auch Morgan Freeman macht seine Rolle gewohnt gut, doch ist dessen Rolle dann aber so unspektakulär und klein ist, dass er nicht der einzige Grund sein sollte den Film zu sehen.

Ach: Das Ende fand ich ganz nett. Aber wenn das alles ist...

Das Fazit

Ich bin so enttäuscht von diesem Film und Johnny, dass ich nicht noch mehr dazu verlieren will.
Idee und Gedankenspiel top - Umsetzung flop.


Note: 4-


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2 Kommentare

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