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Candyshooting

11:37

Ein sehr selten zu Gesicht bekommendes, lachendes Doreen.
Einmal ins Schlaraffenland und zurück war das Motto dieses Shootings.

Doreen und ich wollten mal wieder etwas zusammen machen. Was gar nicht so einfach ist, da wir beide mittlerweile doch recht volle Terminkalender haben.
Das hielt uns aber nicht ab - und so setzten wir schon Monate im Vorraus den Termin fest.
Da sie keine besonderen Wünsche hatte dachte ich, dass sich das doch super damit verbinden ließe mal wieder etwas Neues zu testen.
Wenn du einen Kunden vor dir hast ist das nicht gerade geschickt. "Entschuldigung, ich würde gern mal etwas neues ausprobieren. Hab ich noch nie gemacht"
Das macht man also am besten mit einem Model das geduldig ist - und mit dem man vorher auch schonmal gearbeitet hat.
Und beides trifft auf Doreen zu.

Bekanntlich ist es ja immer eine wahnsinnige Arbeitserleichterung, wenn man ein professionelles Team um sich hat. Wenn man aber etwas neues ausprobieren möchte ist es eigentlich sogar unverzichtbar. Wenn ich mich an dem Tag auch noch hätte mit Make Up, Posing, etc. auseinandersetzen sollen bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher was dabei herausgekommen wäre. Irgendein Aspekt hätte darunter gelitten. Abgesehen davon, dass ich ja bekanntlich ein Schminkmuffel bin. So hatte ich meine wundervolle Laura an meiner Seite, der ich vollends das Make Up anvertraut habe - und ein liebes, professionelles Model, der man gar nicht großartig sagen muss, was sie eigentlich machen soll.
Da ich sowieso immer extrem viel im Kopf habe und ein Megaschussel bin kam mir das sehr gelegen ;-)



Doch was wollte ich austesten?
Ich hatte mir vor einiger Zeit das Buch der unglaublichen Jamari Lior gekauft, in welcher sie auch eine Technik beschrieb bei welcher man mit Hilfe von Blitz und Langzeitbelichtung schöne, verwaschene Effekte erzeugt.
Eigentlich klang das ganz einfach. Da ich mir aber nicht sicher war, ob das so einfach auch funktionierte wollte ich dann doch auch etwas Außergewöhnlicheres kreieren.
So beschloss ich mich - zum Leidwesen meines Freundes :D - an ein Headpiece mit Haaransatz zu machen. Ich sag euch, das war vielleicht eine Dr*cksarbeit... :D Noch tagelang flogen bei uns Haare in der Wohnung herum und wirklich gut damit arbeiten ließ sich auch nicht. Mit Ach und Krach hab ich aber etwas zusammengebastelt bekommen. Und es sah an Doreen dann sogar ziemlich gut aus!





Da das Headpiece mich verdammt an Zuckerwatte erinnerte und ich auch einen Muffin mit eingearbeitet hatte wollte ich auch im Studio ein paar Muffins und Zuckerstangen aufhängen. Dummerweise gingen die Zuckerstangen allerdings ALLE während der Autofahrt kaputt und ich - ja, Schussel - hatte die Nylonfäden vergessen. Also kreierte ich unter den skeptischen Blicken Lauras und Doreens eine Notlösung mit Tesa.
So konnten wenigstens ein paar Muffins von der Decke baumeln.

Langer Rede kurzer Sinn. Ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte hat das mit dem verwaschenen Effekt übrigens noch nicht hingehauen. Auch wenn ich den Effekt dennoch sehr cool fand, da die Zuckerwatte Atmosphäre noch mehr unterstrich. Bei Gelegenheit möchte ich mich aber aufjedenfall nochmal daran versuchen!





Wie ihr seht habe ich aber auch ein paar 'normale' Bilder gemacht. Ich finde Doreen könnte öfter Zuckerwatte Haare tragen! 



Danke an mein tolles Team:

Model:
Doreen 

Visa: 
Arual - Visagistin und Model

 Fotos:
Von mir - Nuts Photography




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